• Slide 1
  • Slide 3
  • Slide 30
  • Slide 31
  • Slide 32
  • Slide 33
  • Slide_16
  • Slide 34
  • Slide 35
  • Slide 36
  • Slide 37
  • Slide 38
  • Slide 39
  • Slide 40
  • Slide 41
  • Slide 42
  • Slide 43
  • Slide 44
  • Slide 45
  • Slide 46
  • Slide 47
  • Slide 48
  • Slide 49
  • Slide 50
  • Slide 51

Kontakt

Post:
SV Waltersweier e.V.
Mattenweg 13
D-77656 Offenburg

Fon: 0176 - 42 60 60 91
E-Mail: Oeffentlichkeitsarbeit
@SV-Waltersweier.de

JKAB-media

Moto-Bike-Shop  - Offenburg -

Hier könnte auch Ihre Bannerwerbung stehen - für nur 20.- € pro Monat!

Wappen des SV Waltersweier e.V.

 

Guten Morgen, schön, dass Sie uns besuchen!

6:3 beim FV Ler - Heiter bis wolkig

Geschrieben von Jochen Foshag.

Der stark ersatzgeschwächte FV Ler musste auch beim Besuch des SVW wieder Heim-Federn lassen, entkam einer deutlicheren Rupfung nur aufgrund eines fahrlässigen SV Waltersweier.

Vom Anstoß an übernahmen die blau-gelben die Initiative und schnürten den Gastgeber in der eigenen Hälfte ein, welcher es selten über die Mittellinie schaffte und wenn, schnell vom Ball getrennt wurde. Waren die ersten zehn Minuten zwar von hohem Ballbesitz des SVW geprägt jedoch ohne nennenswerte Torchancen, erfolgte nun ein regelrechtes Torchancen-Feuerwerk der Gäste. Allerdings ohne den verdienten Ertrag: Björn Lemler, Yann Bauer und Kevin Flügler gleich dreimal scheiterten aus guten, sehr guten und besten Lagen. Mit der Sicherheit das Spiel im Griff zu haben schlich sich jedoch der Fehlerteufel ein. Beim Angriff über die linke Seite wurde der Ball unnötig verloren und die Absicherung für den aufgerückten Onur Coban leistete sich erst einen Stellungsfehler und dann einen falschen Laufweg: Über die offene Linke wurde der Angriff vorgetragen, das Veredeln der Hereingabe war reine Formsache (35 .Minute). Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt.

Brian Günter, Trainer der blau-gelben reagierte und nahm den blassen Tino Gass vom Platz und brachte dafür den schnellen und wendigen Matthias Schley. Mit dieser Veränderung kurz vor der Pause wurde die bis dato starke rechte Seite um Kapitän Lemler noch stärker und brachte sofort  darauf den hochverdienten Ausgleich: Nachdem Matthias Schley mustergültig freigespielt wurde setze er sich bis auf die Grundlinie durch, legte zurück auf den aufgerückten  Jochen Foshag, welcher unpräzise aber hinreichend hart genug abschloss. Den Abpraller schob Yann Bauer aus gut einem Metern ins leere Tor -  der hochverdiente Ausgleich (42.). Kurz darauf leistete sich die Defensivabteilung des SVW noch einen groben Aussetzer, welcher kurz vor der Pause fast zur unverdienten Führung des FV Ler geführt hätte.

Auch nach der Pause knüpfte Waltersweier an den kombinationssicheren Fußball der ersten Hälfte an und wieder war es die rechte Seite. Björn Lemlers Querpass schloss der entfesselt aufspielende Matthias Schley mit einem Zeitlupen-Schuss ab; jedoch so präzise, dass unhaltbar (49.). Nun war alle Weichen auf Sieg gestellt, zumal zahlreiche Gegner bereits zur Halbzeit sichtlich um Atem rangen und weiter hervorragende Torchance ausgespielt wurden. Leider vernachlässigten die Blau-gelben jedoch die konsequente Defensivarbeit und als zwei Standardsituationen nach unnötigen Fouls entstanden und der sonst sichere Tobias Oberreiter einmal gar nicht zugriff und einmal nicht richtig, stand es plötzlich 3:2 für den FV Ler. (60. + 65.). Wieder war das Ergebnis auf den Kopf gestellt. Die Moral des SVW war jedoch nicht gebrochen, zu deutlich hatte man das Spiel im Griff gehabt und bei fünfundzwanzig ausstehenden Minuten verblieb noch ausreichend Zeit das Ergebnis zurechtzurücken.  Den Anfang machte Christian Gräbe: Sein linker Hammer aus gut 25 Metern schlug im Winkel eine (72.). Sofort knüpfte Kevin Flügler an: Auf Zuspiel von Yann Bauer gegen die auseinanderfallende Abwehr des FV Ler schob er überlegt ein: 4:3 (74,). Er durfte sich kurz darauf erneut  freuen: über das Zentrum freigespielt musste er sich nur noch drehen und einnetzen. Nun gab es wie bereits in der ersten Hälfte beste Gelegenheiten im 30-Sekundentakt. Im Unterschied zur ersten Hälfte traf man dabei jedoch aufs Tor, nur dass dort mit Artur Hottmann ein glänzend aufgelegter Torhüter stand. Er hechtete und tauchte nach allem was aufs Tor kam und entschärfte so allerbeste Torgelegenheiten. Kurz vor Schluss erlaubte sich die Abwehr noch einmal einen kapitalen Fehler: Frei vor dem Tor zielte der Lerer Spieler in den wolkenbehangenen Himmel und kurz darauf durfte auch Yann Bauer einen Doppelpack schnüren als ihm der Ball ein zweites Mal kurz vor der Linie vor die Füße fiel (88.).

Der Sieg war hochverdient, aber wieder hat es sich die Mannschaft gegen einen insgesamt sehr schwachen Gegner unnötig schwer gemacht. Aber wieder einmal hat auch die Moral gestimmt. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache wie viele  hochkarätige Torchancen über die Außen erspielt wurden. Auch das schwelende Problem Konter nicht konsequent zu Ende zu spielen war in diesem Spiel sichtlich verbessert. Die Konzentration bei der Abwehrarbeit der gesamten Mannschaft und die chronische Abschlussschwäche sollten jedoch zu denken geben. Die Konkurrenz aus Goldscheuer (7:0) und Willstätt (9:0) hat damit allem Anschein nach keine Probleme.